Digital Leadership

Trends für den digitalen Arbeitsplatz

Trends für den digitalen Arbeitsplatz

Denkt man 10 Jahre zurück, konnte in einem Großteil der Unternehmen noch nicht von einem digitalen Arbeitsplatz die Rede sein. Mittlerweile sind Arbeitsplatz und -zeiten agiler denn je und durch die Interaktion von Mensch und Maschine entstehen neue Möglichkeiten für flexible Arbeitnehmer.

 

Egal ob man durch Social-Media-Feeds scrollt oder Artikel in den einschlägigen Magazinen liest, es wird oft ein düsteres Bild der zukünftigen Arbeitswelt gezeichnet. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, wenn sich die Prognosen der Zukunftsforscher über die Arbeitswelt der Zukunft erfüllen. Dabei zeigen jüngste Prognosen längst, dass die Digitalisierung Menschen produktiver macht und Arbeitsplätze geschaffen – nicht vernichtet – werden.

Das Personalwesen muss umdenken.

Das Beratungshaus Accenture sieht schon den „Menschen+“ als Modell des künftigen Arbeitnehmers. Jeder Beschäftigte glänzt künftig mit stets wachsenden technologischen Fähigkeiten. Arbeitgeber sind gefordert, von diesem ausgezeichneten Talentpool zu profitieren. Das wird ihnen allerdings nicht leichtfallen, denn die Rekrutierungsverfahren sind nach wie vor in den Modellen der Vergangenheit verhaftet. Ein Umdenken im Personalwesen ist also unverzichtbar.

Steigende Produktivität durch KI

Das Beratungsunternehmen PwC erwartet, dass durch Künstliche Intelligenz (KI) bis 2030 die Produktivität der gesamten Weltwirtschaft um ein Volumen von 15,7 Billionen Dollar, also etwa 14 Prozent, ansteigen wird. Viele Entscheider haben diesen Trend erkannt und wollen vom KI-Boom profitieren. Es gibt bereits zahlreiche Einsatzszenarien, in denen KI echte Mehrwerte gebracht hat.

Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand.

Im geschäftlichen Leben werden Teams aus Mensch und Maschine unschlagbar sein, wenn sich jeder von beiden darauf konzentriert, was er am besten kann. Dafür sind ausgefeilte Prozesse nötig. Menschen sind weiterhin erforderlich, um die Maschinen zu trainieren und die KI-Anwendungen weiterzuentwickeln. Im Gegenzug helfen die Maschinen den Menschen, effektiver und besser zu arbeiten.

 

Auch McKinsey geht davon aus, dass der Arbeitsplatz zunehmend automatisiert wird. Dabei sind es nicht nur Tätigkeiten von einfachen Angestellten, die durch Automatisierung wegfallen. Auch ein signifikanter Anteil der täglichen Arbeit von Führungskräften wird künftig automatisch durch Software erledigt werden. Arbeitsplätze und Geschäftsprozesse werden neu definiert werden müssen. Das führt zur wohl entscheidendsten Zukunftsprognose: Kreativität im Job wird immer wichtiger, denn diesen Part wird auch langfristig noch keine Maschine übernehmen können.

 

Quelle Titelbild: Pixabay

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