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STEMMER IMAGING: Software als Schlüsselfaktor und Werttreiber

STEMMER IMAGING: Software als Schlüsselfaktor und Werttreiber

Der Bildverarbeitungs-Spezialist STEMMER IMAGING setzt seine im Rahmen des Börsengangs kommunizierte Expansionsstrategie fort und hat sich jüngst an der österreichischen Perception Park, einem innovativen Softwareanbieter für die Trendtechnologie Hyperspectral Imaging (HSI) beteiligt.

 

Die Expertise von Perception Park liegt auf der Softwaretechnologie Chemical Color Imaging (CCI). Mittels Perception Parks Datenverarbeitungsplattform Perception System & Studio werden komplexe Hyperspektraldaten, das heißt Informationen über die Molekülbindungen, für die industrielle Bildverarbeitung nutzbar gemacht. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich über die lebensmittelverarbeitende Industrie, die Pharmaindustrie und die Gesundheitsbranche sowie den Recycling-Sektor.

 

Hyperspectral Imaging ist die Kombination der spektroskopischen Analyse mit der klassischen Bildverarbeitung. Mit dieser Technologie lassen sich die aufgenommenen Kamerabilder entsprechend der chemischen Zusammensetzung der abgebildeten Stoffe farblich kennzeichnen. Damit können selbst Stoffe sicher unterschieden werden, die bei Betrachtung mit bloßem Auge oder normalen Kameras absolut gleich aussehen. Diese revolutionäre Technologie, die chemische Informationen sichtbar macht, bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in wichtigen Zukunftsmärkte, wie beispielsweise die Erkennung von Verunreinigungen in Lebensmitteln oder die saubere Trennung von verschiedenen Kunststoffen im Recycling.

So funktioniert "hyperspectral imaging" (HSI)

Mittels der Beteiligung an Perception Park erweitert STEMMER IMAGING sein Produktportfolio um eine wegweisende Zukunftstechnologie mit hohem Wachstumspotenzial. Lars Böhrnsen, CFO, STEMMER IMAGING erläutert die Strategie: „Wir wollen unser Leistungsportfolio kontinuierlich weiterentwickeln. Neben Hyperspectral Imaging zum Beispiel auch im Bereich Embedded Vision.“

 

Embedded Vision-Systeme machen technische Anlagen auf innovative Weise „sehend“. Welche Vorteile daraus resultieren können, zeigt ein Vergleich mit dem Menschen: Für viele unserer Fähigkeiten ist das Sehen unabdingbare Voraussetzung. Dies gilt z.B. bei der Kommunikation mit Personen, bei der Erkennung von Gefahren und des Umfeldes oder bei sehr feinmotorischen Aufgaben. In ähnlicher Weise erlaubt auch das maschinelle Sehen technischen Systemen Aufgaben zu lösen, die sie sonst nicht lösen könnten.

 

Bisher waren komplexere Bildverarbeitungslösungen auf leistungsstarke PC-Systeme angewiesen und damit entsprechend aufwendig in der Integration. Sogenannte „intelligente Kameras“ – also kompakte Kameras mit integrierter Auswertelogik – waren hingegen in der Leistungsfähigkeit und Flexibilität begrenzt und damit nur sehr eingeschränkt als Ersatz für den PC in rechenintensiven Anwendungen geeignet.

 

Von der rasanten Entwicklung der Rechenleistung in den sogenannten „Mobile Devices“ aus der Consumer-Industrie (z.B. Mobiltelefone) kann in Zukunft auch die Bildverarbeitung profitieren. Mit den Prozessoren und Rechnerplattformen aus diesem Umfeld lassen sich sehr flexible, kompakte und leistungsfähige Bildverarbeitungssysteme erstellen mit geringem Platzbedarf und geringer Stromaufnahme. Insbesondere in den nicht-industriellen Anwendungen werden diese Systeme ganz neue Märkte eröffnen.

Lars Böhrnsen Stemmer Imaging

Lars Böhrnsen

CFO STEMMER IMAGING

(Quelle: Stemmer Imaging)

„Wir wollen unser Leistungsportfolio kontinuierlich weiterentwickeln. Neben Hyperspectral Imaging zum Beispiel auch im Bereich Embedded Vision.“  

– Lars Böhrnsen

Die Automatisierungswelt wird immer komplexer.

 

Schlagworte wie Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und die Erweiterung Industrial Internet of Things (IIoT), Cloud Computing, verteiltes Rechnen, künstliche Intelligenz, Machine Learning und viele weitere Technologien sind Ausdruck für die vielen innovativen Entwicklungen, die Anwender und Entwickler von Bildverarbeitungssystemen vor große Herausforderungen bei der Auswahl des optimalen Systems für ihre jeweilige Anwendung stellen.

 

„Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, dass Anwender sich auf die Beratung durch kompetente Partner verlassen können“, erklärt Peter Keppler, Director of Corporate Sales, bei STEMMER IMAGING. „STEMMER IMAGING fokussiert sich seit 30 Jahren auf die industrielle Bildverarbeitung, hat die Entwicklung der Branche entscheidend mitgestaltet und deckt mit seinem Portfolio alle bedeutenden Technologien ab.“

 

Software als Key Enabler

 

Als wesentlichen Schlüssel zum optimalen Bildverarbeitungssystem für den jeweiligen Einsatzfall bezeichnet Keppler das Thema Software: „Sie sollte unabhängig von der Hardwareplattform und vom Betriebssystem und darüber hinaus kompatibel zu den gängigen Programmiersprachen und Standards sein, um die erforderliche Flexibilität zu bieten.“ Auch hier sieht Keppler sein Unternehmen aufgrund der hausinternen Softwareentwicklung, der seit Jahren etablierten Softwareplattform Common Vision Blox und eines professionellen Supports bestens aufgestellt, um Anwender auf dem Weg zur erfolgreichen Applikationsentwicklung optimal zu begleiten.

 

Quelle Titelbild: STEMMER IMAGING AG

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