Digital Leadership

Digital Workplace: 3 Tipps, wie der Wandel gelingt

Digital Workplace: 3 Tipps, wie der Wandel gelingt

Es führt kein Weg mehr daran vorbei: Unternehmen aller Branchen müssen sich mit dem Wandel zum digitalen Arbeitsplatz auseinandersetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn die Einführung eines modernen, digitalen Arbeitsplatzes (Digital Workplace) ist Dreh- und Angelpunkt jeder Digitalisierungsstrategie.

 

Der Arbeitsplatz der Zukunft oder auch Digital Workplace ist aber auch für viele Bewerber ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitgeber. Neben Möglichkeiten wie Home Office, virtuelle Arbeitsplätze oder flexible Arbeitszeiten finden sich noch viele weitere Vorteile, die Mitarbeiter ansprechen.

 

Feste Schreibtischplätze sind eines der wenigen Relikte, die von der traditionellen Arbeitsweise noch vielerorts geblieben sind. Heute ist ein Mitarbeiter nicht mehr physisch an das Büro gebunden, um effektiv arbeiten zu können. Unternehmen wie Microsoft oder Google zeigen, dass ein modernes und motivierendes Arbeitsplatzkonzept auch anders funktionieren kann. Hier gibt es keinen festen Arbeitsplatz mehr, jeder Mitarbeiter kann in unterschiedlichen Themenräumen arbeiten – oder eben auch von zu Hause aus. Mobile Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones machen es technisch möglich.

Flexibel arbeiten: Egal wo

Die Arbeit aus dem Homeoffice oder von unterwegs gehört in vielen Unternehmen heute schon zum Standard. Damit werden Mitarbeiter wesentlich flexibler und produktiver, was auch dem Arbeitgeber zugutekommt. Durch den technologischen Fortschritt im Berufsleben verbessert sich zudem die Work-Life-Balance vieler Arbeitnehmer. Die Kombination von Arbeit (Work), Freizeit und Familienleben (Life) spielt eine wichtige Rolle für Zufriedenheit, Gesundheit und Produktivität.

Juergen Stocker CIO Primepulse Magazine

Jürgen Stocker

CIO bei PRIMEPULSE

Jürgen Stocker, Chief Information Officer (CIO) der PRIMEPULSE SE hat drei wichtige Tipps zusammengetragen, die Unternehmen für die erfolgreiche Einführung eines Digital Workplaces beachten sollten:

1. Zugriffe auf Daten und Anwendungen erweitern

Ein Kernelement des Arbeitsplatzes der Zukunft ist, dass Mitarbeiter nicht mehr an physische Anwesenheit im Büro gebunden sind, um effektiv arbeiten zu können. Solange ein mobiles Endgerät mit Internetzugang vorhanden ist, steht der ortsunabhängigen Arbeit nichts mehr im Wege.

 

Funktionieren kann das allerdings nur, wenn Mitarbeiter jederzeit auf alle relevanten Daten und Applikationen zugreifen können. Darüber hinaus sollten Unternehmen großen Wert auf die Einführung von Collaboration Tools legen – denn auch wer von zu Hause arbeitet, möchte weiter nahtlos mit Kollegen und Kunden kommunizieren können.

Eine beliebte Lösung stellen zum Beispiel virtuelle Desktops oder Apps dar, die aus der Cloud bereitgestellt werden. So erhalten Mitarbeiter von jedem beliebigen Endgerät aus Zugang zu allen wichtigen Daten und Anwendungen.

2. Nicht mit Security-Ängsten übertreiben

Einmal im Jahr analysieren das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG und der Digitalverband Bitkom in ihrem Cloud-Monitor die Cloud-Nutzung in deutschen Unternehmen. Der aktuellen Ausgabe nach nutzen zwei Drittel der Unternehmen nutzen inzwischen die Cloud. Ein Drittel macht jedoch immer noch einen Bogen um sie. Nichtnutzer zögern vor allem wegen Sicherheitsbedenken in der Public Cloud.

 

Ohne Frage, IT-Security ist ein ernstes und wichtiges Thema. Bremsen Sie den Wandel zum Digital Workspace aber nicht durch übertriebene Angst vor Risiken. Wichtig ist vielmehr, eine gute Balance aus Produktivität und Sicherheit zu finden.

3. Präferenzen der Mitarbeiter miteinbeziehen

Eine Gruppe an Mitarbeitern prägt ganz besonders die Technologien, die in Unternehmen Anwendung finden: Die Rede ist von Young Professionals, denn sie übertragen heute oftmals private Erfahrungen auf das Arbeitsumfeld. Unternehmen, die sich nicht um ein modernes Arbeitsumfeld bemühen, verlieren dadurch vor allem für junge Arbeitnehmer schnell an Attraktivität.

 

Wichtig ist allerdings, alle Mitarbeiter bei der Umstellung zum Digital Workplace miteinzubeziehen, da die Akzeptanz und Nutzung der neuen Tools und Lösungen deutlich zunimmt, sobald deren Mehrwert erkannt wird.

Fazit

Die Mitarbeiter mit den richtigen Tools für Zusammenarbeit und mobiles Arbeiten auszustatten, ist ein guter Ausgangspunkt für die digitale Transformation.

 

Quelle Titelbild: unsplash.com

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