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Data Monetization: Wachstumsimpulse für Unternehmen

Data Monetization: Wachstumsimpulse für Unternehmen

Im Zusammenhang mit der Digitalisierung und Themen wie Big Data hört man häufig den Ausspruch, Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Doch nicht nur das. Sie sind sogar ein sehr wertvoller Rohstoff. Denn intelligent genutzt, können sie deutliche Mehrwerte generieren. Wir reden von Data Monetization (Datenmonetarisierung), was so viel bedeutet wie: mit Daten Geld verdienen.

 

Big Data, Analytics und Smart Data stehen für den intelligenten Umgang mit großen, heterogenen Datenmengen. Es geht darum, aus großen Datenmengen die richtigen Daten (smart Data) zu sammeln, aufzubereiten und zu analysieren, um bessere Entscheidungen treffen zu können.

 

Daten sind eine sehr wertvolle Ressource fürs Unternehmen, die es unbedingt zu schützen und zu nutzen gilt. Nicht nur unter Compliance Gesichtspunkten (PRIMEPULSE MAGAZINE berichtete), sondern auch aus wirtschaftlichen Aspekten. Big Data und Analytics veranlassen Unternehmen über alle Branchen hinweg dazu, insbesondere ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten auf die Nutzung dieses Potenzials auszurichten. Das vorrangige Ziel ist klar und allen gemein: neue Umsatzquellen zu erschließen und Wachstum zu generieren.

Data Monetization wird zum Differenzierungsmerkmal

Laut der aktuellen Studie „Data Monetization – Use Cases, Umsetzung, Mehrwerte“ des unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstituts BARC (Business Application Research Center) schafft Datenmonetarisierung viele Vorteile. Neben neuen Einnahmequellen bestehe die Möglichkeit zur Bereitstellung neuer Services sowie die Verbesserung der Kundenbindung.

 

„Unternehmen haben nach wie vor die Möglichkeit, sich durch Datenmonetarisierung einen Wettbewerbsvorteil zu sichern“, so Dr. Sebastian Derwisch, BARC-Analyst und Autor der Studie, in der offiziellen Pressemitteilung. Für die Studie haben die Analysten 200 europäische Unternehmen aus verschiedenen Branchen und von unterschiedlicher Größe befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Datenmonetarisierung einen klaren Mehrwert habe, den Initiativen von Managementseite her jedoch Priorität eingeräumt werden müsse. Daher müssen Projekte mit den Unternehmenszielen und der Strategie verknüpft sein.

Aktuelle Ansätze und Umsetzung

Der Studie zufolge machen Unternehmen ihre Daten auf unterschiedliche Weise zu Geld. Die entgeltliche Bereitstellung von Analyseergebnissen sowie von Daten über Reporting und Benchmarking sei die häufigste Form der Monetarisierung von Daten. Deutlich weniger Firmen würden Datenmonetarisierung umsetzen, indem sie digitale Plattformen aufbauen, bestehende Produkte erweitern, neue Dienstleistungen bereitstellen oder gar neue datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln.

 

Warum ist das (noch) so?
Nach Ansicht der Analysten liegt der Schwerpunkt auf der internen Bereitstellung von Analysen, da die externe Datenmonetarisierung komplexer sei und die Unternehmen zwinge, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Darüber hinaus könnten die höheren Anforderungen an Datenqualität und -sicherheit, die für die externe Datenmonetarisierung nötig sind, ein weiteres Hindernis sein.

 

 

Quelle Titelbild: nattanan23 on Pixabay 

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