Equity & Governance

11,3 Milliarden Euro in zwei Jahren – so retten Beteiligungsgesellschaften den Mittelstand

11,3 Milliarden Euro in zwei Jahren – so retten Beteiligungsgesellschaften den Mittelstand

Viele deutsche Mittelstandsfirmen sind Weltspitze, haben aber mit der Nachfolgeregelung oder der Digitalisierung zu kämpfen. Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Einem neuem Bericht zufolge sollen Beteiligungsgesellschaften den deutschen Mittelstand auf ein neues Niveau heben.

 

Der „German Mittelstand“ ist der ganzen Welt ein Begriff und viele dieser Unternehmen sind stellenweise sogar weltmarktführend – oft ohne das zu wissen. Doch nicht alle schaffen es, die digitale Transformation zu meistern und auch die Nachfolgeregelung ist oftmals ein schier unlösbares Problem. Eine Studie zeigt, dass Beteiligungsgesellschaften hier in den letzten Jahren immer öfter ansetzen und Mittelständler erfolgreich bei Nachfolge- und Digitalisierungsprozess begleiten.

 

Finanzielle Mittel sind vielerorts ebenso schwer zu bekommen wie geeignete Mitarbeiter. Das Problem: Die Digitale Transformation erfordert Investitionen – auf kurz oder lang. Wenn der Firmengründer in Rente gehen will, winken die Kinder häufig ab, wenn es um die Führungsnachfolge geht. Die nächste Wahl fällt also auf einen Partner oder einen externen Nachfolger. Doch sind wir ehrllich – wer übernimmt heute eine Unternehmung, so gesund sie sein mag, wenn sie nicht mit den Zukunftsanforderungen Schritt halten kann. Sie sehen, die Digitalisierung ist unausweichlich.

 

Um mit all diesen – und noch vielen weiteren – Herausforderungen fertig zu werden, lohnt sich ein Gespräch mit einer Beteiligungsgesellschaft, die frisches Kapital ins Unternehmen bringen kann. Zudem kann eine Firma so mit anderen Unternehmen im Portfolio des Finanzinvestors ein Netzwerk bilden und Erfahrungen austauschen.

 

Laut BVK haben Beteiligungsgesellschaften 2017 11,3 Milliarden Euro (in rund 1.100 Unternehmen) in Deutschland investiert – rund ein Drittel mehr als noch 2016. In vielen Fällen wurden so Unternehmen stabilisiert und Gefahren abgewendet. Und die Nachfolge geregelt. Durch das Niedrigzinsniveau ist der Kapitalmarkt derzeit so spannend wie nie zuvor für Investoren.

Private Equity – schlechter Ruf oder echtes Potential?

 

Beteiligungsgesellschaften oder Private Equity leiden etwas unter dem schlechten Ruf, der aus den USA eingeschleppt wurde. Aber die Vorwürfe der Arbeitsplatzvernichtung und der Ausplünderung von Unternehmen sind falsch, stellt der  Bundesverband deutscher Kapitalgesellschaften e. V. (BVK) fest.  Im Gegenteil hätten Finanzinvestoren ein starkes Interesse daran, dass ihre Schützlinge überdurchschnittlich wachsen und wollen sie weiterentwickeln.

 

Der PRIMEPULSE-Mitgründer, CEO und Verwaltungsratsvorsitzende Klaus Weinmann ergänzt: „Wir sind die Guten. Wir planen keine feindliche Übernahme und wollen auch niemanden überrollen, sondern Unternehmen helfen, sich selbst zu helfen und aus der Falle der Hidden Champions heraus auf ein neues Level zu kommen. Denn ohne die nötige Digitale Transformation werden viele der mittelständischen Unternehmen keine Zukunft haben.“

 

Quelle Titelbild: iStock/ ru3apr

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